Japanischer Fächerahorn, Acer palmatum 'kiyohime'

Dieser japanische-Zwergfächerahorn, Acer palmatum kiyohime, ist ein Freilandbonsai. Dieser Acer wächst sehr kompakt mit starker Verzweigung. Die relativ kleinen Blätter sind im Austrieb grün mit rötlichen Blatträndern und wechseln dann im Spätfrühjahr in grün. Im Herbst nimmt das Laub eine gelbe Farbe an, dann wird es abgeworfen und der Baum gönnt sich eine Winterruhe.

Der Standort ist im Freien an einen sonnigen bis halbschattigen und windgeschützten Platz. Bei nicht zu hohen Temperaturen wird auch volle Sonne vertragen aber bitte beachten: Im Frühjahr bei Neuaustrieb und im Sommer dem Baum schützen vor der direkten Mittagssonne.

In der Schale eingepflanzt ist der Ahorn aber nur bedingt winterhart. Darum ist es besser den Ahorn bei Temperaturen von minus drei bis minus fünf Grad in einen frostfreien Raum, wie Garage oder Kalthaus, zu stellen. Die Temperaturen sollten aber nicht über fünf bis sechs Grad überschreiten. Die Winterruhe muss eingehalten werden. Bitte beachten Sie: Im Frühjahr den jungen Austrieb vor Spätfrösten schützen. 

In der Schale eingepflanzt ist der Ahorn aber nur bedingt winterhart. Darum ist es besser den Ahorn bei Temperaturen von minus drei bis minus fünf Grad in einen frostfreien Raum, wie Garage oder Kalthaus, zu stellen. Die Temperaturen sollten aber nicht über fünf bis sechs Grad überschreiten. Die Winterruhe muss eingehalten werden. Bitte beachten Sie: Im Frühjahr den jungen Austrieb vor Spätfrösten schützen. 

Ab Frühjahr, nach entfalten der ersten Blätter bis zum Herbst. Alle zwei Wochen düngen ausschließlich mit organischen – Bonsai - Flüssigdünger oder alle circa sechs Wochen mit festen Bonsai - Dünger. (Düngeranleitung auf dem Etikett in jedem Fall beachten). Beim Düngen mit Flüssigdünger immer beachten, der Boden sollte leicht feucht sein. Bei zu trockenem Boden läuft man in Gefahr, dass die feinen Wurzeln verbrennen. In der Ruhezeit, Oktober bis März, wird nicht gedüngt. Der Baum ist sehr salzempfindlich.

Mit Wurzelschnitt alle zwei bis vier Jahre, im zeitigen Frühjahr, vor dem Neuaustrieb. Dann beachten, dass der Baum bei Spätfrösten frostfrei steht.  Den richtigen Zeitpunkt erkennt man, wenn das Gießwasser nur noch sehr langsam aufgenommen wird, wenn die Schale vollständig mit Wurzeln ausgefüllt ist und die Wurzeln den Baum in der Schale hochdrücken.

Die Erde muss für den Baum die erforderliche Wassermenge aufnehmen können und eine gute Durchlüftung des Wurzelballens gewährleisten. Außerdem muss überflüssiges Wasser gut abfließen können. Vorschlag: Eine Mischung aus ein Teil Akadama, zwei Teile Humus, ein Teil Gesteinsgranulat. Alternativ: Bonsai – Fertig – Erdmischung.

Kräftigere Äste im August oder am Ende des Winters schneiden, weil der Ahorn zum „bluten“ neigt. Schnittstellen ab 2 mm mit Wundpaste schließen um die Wunde vor Infektionen und Pilzbefall zu schützen. Neuaustrieb wird ab Frühjahr bis Ende August immer wieder pinziert/ gezupft, damit die Form erhalten bleibt.

Falls die Krone zu dicht wird, dann kann man bis zu 2/3 der Blätter entfernen. Es fördert eine stärkere Verzweigung.

Vorsicht: Die Rinde ist sehr empfindlich, darum nur junge Triebe drahten. Der richtige Zeitpunkt zum Entdrahten darf nicht verpasst werden. Ältere, unflexible Äste sollten mit Spanndraht in Form gebracht werden.

Handelsübliche Pflanzenschutzmittel können bei Befall von Schädlingen und bei Krankheiten angewendet werden.