Japanische Azalee, Rhododendron indicum

Die Sazuki Azaleen, Rhododendron indicum, ist je nach Klima sommergrün oder immergrün. In kälteren Gegenden wirft sie im Winter ihr Laub ab. Die Blüten erscheinen im Mai/ Juni. Während der Blütezeit wird nicht gedüngt. Unmittelbar nach der Blüte entfernt man die Fruchtstände und versorgt die Pflanze gut mit Nährstoffen.

Der Standort ist im Freien an einen sonnig bis halbschattigen Platz. Während der Blüte sollte die Azalee einen kühlen luftigen und vor Regen geschützten Platz bekommen.

Die Satzuki Azaleen sind frostempfindlich. Im Winter ist ein frostfreier Standort bis maximal +10° C antzuraten.

 

Das Substrat gleichmäßig feucht halten. Der Wasserbedarf lässt sich an der Substrat-Oberfläche ablesen. Gegossen wird immer erst dann, wenn die Substrat-Oberfläche abgetrocknet ist (aber keine Ballentrockenheit!). Für das „wie oft“ gibt es keine feste Regel. Es ist abhängig von der Baumverfassung, Jahreszeit, Standort und Witterung. Staunässe und Ballentrockenheit schadet den Baum. Achtung:  Auch im Winter soll der Wurzelballen nicht komplett austrocknen. Als Gießwasser ausschließlich Regenwasser verwenden. Der Baum ist sehr salzempfindlich.

Ab Frühjahr bis zum Herbst. Alle zwei Wochen düngen mit organischen Bonsai - Flüssigdünger oder alle circa sechs Wochen mit festen Bonsai - Dünger. (Düngeranleitung auf dem Etikett in jedem Fall beachten). Beim Düngen mit Flüssigdünger immer beachten, der Boden sollte leicht feucht sein. Bei zu trockenem Boden läuft man in Gefahr, dass die feinen Wurzeln verbrennen. In der Ruhezeit Oktober bis März wird nicht gedüngt. Ebenfalls nicht während der Blütezeit düngen. Stärkerer Blattabwurf deutet auf Nährstoffmangel hin.

Mit mäßigen Wurzelschnitt alle zwei bis drei Jahre, nach der Blüte. Den richtigen Zeitpunkt erkennt man, wenn das Gießwasser nur noch sehr langsam aufgenommen wird, wenn die Schale vollständig mit Wurzeln ausgefüllt ist und die Wurzeln den Baum in der Schale hochdrücken.

Die Erde muss für den Baum die erforderliche Wassermenge aufnehmen können und eine gute Durchlüftung des Wurzelballens gewährleisten. Außerdem muss überflüssiges Wasser gut abfließen können. Vorschlag: Eine Mischung aus zwei Teile Kanuma, ein Teil Humus, ein Teil Gesteinsgranulat.  

Nach der Blüte werden die Triebe auf zwei bis vier Blätter zurückgeschnitten. Schnittstellen ab 2 mm mit Wundpaste schließen um die Wunde vor Infektionen und Pilzbefall zu schützen. Verblühte Knospen ausbrechen.

Nicht erforderlich. 

Im zeitigen Frühjahr. Nur junge Äste lassen sich in Form bringen. Ältere Äste lassen sich kaum noch eine Korrektur zu. Das Holz ist sehr unflexibel.

Handelsübliche Pflanzenschutzmittel können bei Befall von Schädlingen und Krankheiten angewendet werden.