Feuerbusch, Hamelia patens

Die Hamelia patens stammt aus dem tropischen Südamerika und ist ein relativ seltener Bonsai. Der Laubbaum trägt im Sommer kleine orange, rot leuchtende röhrenförmige Blüten. Die Früchte sind erst rot und färben sich schwarz, wenn die Beeren reif sind. Die Blätter färben sich im Herbst leuchtend rot bevor sie abfallen.

im Sommer gerne im Freien an einen halbschattigen Standort. Durch das Klima, Wind und Regen wird der Baum widerstandsfähig gegen Schädlinge und Krankheiten. Bei Temperaturen unter 15 Grad steht der Baum besser im Zimmer vor einem hellen Fenster. Hier ebenfalls schützen vor der direkten Sonne. Bei einem Standort im Haus ist zu beachten, dass die Luft nicht zu trocken ist, dann verliert der Baum schon bald einen großen Teil seiner Blätter. Ist der Standort zu feucht, (z.B. durch zu häufiges Besprühen der Blätter, oder auch im Freien wenn die Blätter nicht abtrocknen können) dann droht bald Schimmelbefall. Zugluft bitte vermeiden.

Der Baum ist nicht winterhart und muss vor Frost geschützt werden. Die Hamelia sollte darum im Winter in einen kühlen Raum stehen bei Temperaturen von zehn bis fünfzehn Grad. Der Baum wirft dann das Laub ab um in die Winterruhe zu gehen. Wenn die Überwinterung die Hamelia im Wohnraum erfolgt bei Temperaturen von +18 Grad bis +22 Grad beachten Sie bitte: Nicht direkt über einen Heizkörper stellen!

das Substrat gleichmäßig feucht halten. An der Substratoberfläche erkennen Sie den richtigen Zeitpunkt. Gießen Sie, wenn die Erdoberfläche trocken ist (nicht der Wurzelballen!). Eine feste Gieß-Regel für das „wie oft“ gibt es nicht. Es ist abhängig von dem Baum, von dem Zustand des Substrats und von Jahreszeit, Standort und Klima. Bitte beachten: Staunässe und einen trockenen Wurzelballen schadet den Baum. An Tagen mit großer Hitze den Baum, im Schatten mit Wasser besprühen. Beachten Sie bitte: Auch im Winter, wenn der Baum eine Winterruhe macht, soll der Wurzelballen nicht komplett austrocknen. Als Gießwasser und zum Besprühen Regenwasser verwenden.

ab Frühjahr bis zum Herbst. Alle zwei Wochen düngen mit mineralischen oder organischen Bonsai-Flüssigdünger oder alle circa sechs Wochen mit festen Bonsai-Dünger. (Dosierungsangaben auf dem Etikett beachten). Beim Düngen mit Flüssigdünger beachten, dass der Boden leicht feucht ist. Bei zu trockenem Boden besteht die Gefahr, dass die feinen Wurzeln verbrennen. Im Winter nur mäßig düngen, alle vier bis fünf Wochen.

alle zwei bis drei Jahre im zeitigen Frühjahr. Mit Wurzelschnitt. Sie erkennen den richtigen Zeitpunkt, wenn das Substrat das Gießwasser nicht mehr aufnimmt. Die Wurzeln füllen die Schale aus und drücken den Baum hoch.

Die Erde muss für den Baum die erforderliche Wassermenge aufnehmen und Luft an den Wurzeln lassen. Außerdem muss überflüssiges Wasser gut abfließen. Vorschlag: Ein Gemisch aus ein Teil Akadama, drei Teile Humus, ein Teil Gesteinsgranulat. Alternativ: Bonsai–Fertig–Erdmischung.

ganzjährig. Den jungen Austrieb auf sechs bis acht Blätter wachsen lassen. Damit der Baum die Form hält schneiden Sie den Austrieb auf zwei bis drei Blätter zurück. Alle zwei bis drei Jahre kann, zum Formerhalt, ein stärkerer Rückschnitt durchgeführt werden. Der Rückschnitt erfolgt ab Dezember bis März. Schnittstellen ab zwei Millimeter mit Wundpaste schließen. Das schützt vor Infektionen und Pilzbefall.

Juli bis August. Vorsicht beim Drahten ist angebracht. Die Rinde ist empfindlich und kann leicht Schaden nehmen. Regelmäßige Kontrolle ist erforderlich damit der Draht nicht einwächst. Den Draht rechtzeitig entfernen. 

Handelsübliche Pflanzenschutzmittel bei Befall von Schädlingen und bei Krankheiten anwenden.