Zitrusbonsai, Citrus, Indoor

Kalthaus, Laubbaum, immergrün, blühend, trägt Früchte.

Ab Mai kann der Zitrusbonsai im Freien aufgestellt werden. Der Standort sollte warm, windgeschützt sein.

Bei Zitruspflanzen beachten: Je wärmer der Baum steht desto heller muss der Standort sein. 

Der Baum ist nicht winterhart und muss in einen kühleren Raum stehen bei Temperaturen von zehn bis fünfzehn Grad. 

Das Substrat gleichmäßig feucht halten.

Der Wasserbedarf lässt sich an der Substrat-Oberfläche ablesen. Gegossen wird immer erst dann, wenn die Substrat-Oberfläche abgetrocknet ist (aber keine Ballentrockenheit!). Für das „wie oft“ gibt es keine feste Regel. Es ist abhängig von der Baumverfassung, Jahreszeit, Standort und Witterung. Staunässe und Ballentrockenheit schadet den Baum. Achtung:  Auch im Winter soll der Wurzelballen nicht komplett austrocknen. Als Gießwasser Regenwasser verwenden.

Ab Frühjahr bis zum Herbst. Alle zwei Wochen düngen mit organischen Bonsai - Flüssigdünger oder alle circa sechs Wochen mit einen festen Bonsai-Dünger (Düngeranleitung auf dem Etikett in jedem Fall beachten). Ich benutze auch gerne mal Zitruspflanzen-Flüssigdünger. In der Ruhezeit Oktober bis März wird nicht gedüngt.

Mit Wurzelschnitt alle zwei bis drei Jahre, im zeitigen Frühjahr.

Den richtigen Zeitpunkt erkennt man, wenn das Gießwasser nur noch sehr langsam aufgenommen wird, wenn die Schale vollständig mit Wurzeln ausgefüllt ist und die Wurzeln den Baum in der Schale hochdrücken. 

Die Erde muss für den Baum die erforderliche Wassermenge aufnehmen können und eine gute Durchlüftung des Wurzelballens gewährleisten. Außerdem muss überflüssiges Wasser gut abfließen können. Das Substrat sollte leicht sauer sein.

Vorschlag:

Eine Mischung aus zwei Teilen japanisches Azaleengranulat (Kanuma), einem Teil Akadama, einem Teil Humus, einem Teil Sand und einem Teil Torf oder Kokossubstrat.

Im Herbst oder vor den Neuaustrieb im Frühjahr. Schnittstellen ab 2mm mit Wundpaste schließen um die Wunde vor Infektionen und Pilzbefall zu schützen.

Nach der Blüte werden die neuen, zu langen Triebe auf circa drei bis vier Blattpaare zurückgeschnitten, und zwar so weit, dass noch ein bis zwei Blattpaare stehen bleiben.  

Keine Erfahrung. 

Einjährige Äste können noch gedrahtet werden, sollten aber regelmäßig kontrolliert werden. Ältere, dickere Äste werden mit Spanndraht in Form gebracht.

Handelsübliche Pflanzenschutzmittel können bei Befall von Schädlingen und gegen Krankheiten angewendet werden.