Zierapfelbaum, Malus ‚Evereste‘, Outdoor

Freilandbonsai, Laubbaum: laubabwerfend nach goldgelber Herbstfärbung, blühend, trägt Früchte, die sich im Herbst in gelborange bis rot präsentieren.

Im Freien. Sonnig bis halbschattig und luftig. Bei großer Hitze vor der Sonne schützen. Im Frühjahr vor Nachtfrost schützen, damit die Blüten keinen Schaden nehmen. 

Der Baum ist, als Bonsai, winterhart bis Temperaturen von minus acht Grad. Bei Überwinterung im Freien ist Sonnen-, Wind- und Wurzelschutz aber angebracht. Dafür den Ballen entweder ohne Schale in die Erde senken oder den Baum mit Schale in eine Kiste setzen, die mit Torf gefüllt wird. Zusätzlich abdecken mit Laub und Zweige. Sobald die Temperaturen konstant über den Gefrierpunkt bleiben wird der Winterschutz entfernt, damit sich darunter kein Schimmel bildet. Achtung: Schale ist bei starken Frösten gefährdet.

Das Substrat gleichmäßig feucht halten Der Wasserbedarf lässt sich an der Substrat-Oberfläche ablesen. Gegossen wird immer erst dann, wenn die Substrat-Oberfläche abgetrocknet ist (aber keine Ballentrockenheit!). Für das „wie oft“ gibt es keine feste Regel. Es ist abhängig von der Baumverfassung, Jahreszeit, Standort und Witterung. Staunässe und Ballentrockenheit schadet den Baum. An Tagen mit großer Hitze den Baum besprühen. Der Baum steht dann im Schatten. Achtung:  Auch im Winter soll der Wurzelballen nicht komplett austrocknen. Frostfreie Tage zum Gießen nutzen. Als Gießwasser Regenwasser oder Leitungswasser verwendet werden. Zum Besprühen kein hartes Leitungswasser verwenden, es verursacht Flecken. 

Der Nährstoffbedarf ist hoch. Ab Frühjahr, nach entfalten der ersten Blätter bis zum Herbst. Alle zwei Wochen düngen mit organischen – oder mineralischen Bonsai - Flüssigdünger oder alle circa sechs Wochen mit festen Bonsai - Dünger. (Düngeranleitung auf dem Etikett in jedem Fall beachten). Eine Kalkdüngung im Frühjahr ist von Vorteil. Beim Düngen mit Flüssigdünger immer beachten, der Boden sollte leicht feucht sein. Bei zu trockenem Boden läuft man in Gefahr, dass die feinen Wurzeln verbrennen.

In der Ruhezeit Oktober bis März und während der Blütezeit wird nicht gedüngt.

Alle zwei Jahre, im zeitigen Frühjahr, vor dem Neuaustrieb, mit Wurzelschnitt. Dann beachten, dass der Baum bei Spätfrösten frostfrei steht. Den richtigen Zeitpunkt erkennt man, wenn das Gießwasser nur noch sehr langsam aufgenommen wird, wenn die Schale vollständig mit Wurzeln ausgefüllt ist und die Wurzeln den Baum in der Schale hochdrücken. 

Die Erde muss die, für den Baum erforderliche Wassermenge aufnehmen können und eine gute Durchlüftung des Wurzelballens gewährleisten. Außerdem muss überflüssiges Wasser gut abfließen können. Vorschlag: Mischung aus zwei Teilen Akadama, zwei Teilen Humus, einem Teil Gesteinsgranulat. Alternativ: Bonsai – Fertig – Pflanzensubstrat.

Um eine reichlich Blüte im Frühjahr zu bekommen darf der Apfelbaum nicht das ganze Jahr zurückgeschnitten werden. Wichtig: Es sind Zeiten einzuhalten.  Bis circa Ende Juli lässt man den Baum wachsen. Dann erfolgt ein starker Rückschnitt. Der Rückschnitt sollte zu diesem Zeitpunkt durchgeführt, weil dieser dann nicht mehr einen starken Austrieb zur Folge hat. In dem Zusammenhang ist es wichtig zu wissen:  Die Blüten bilden sich nur an Kurztrieben an altem Holz. Falls ein starker Neuaustrieb stattfindet setzen keine Blüten an. Wassertriebe die nach innen wachsen werden nach dem Blattabfall vollständig entfernt.

Ohne Wirkung, darum nicht erforderlich. Größere Blätter sollten regelmäßig entfernt werden.

Nur sehr junge Äste lassen sich drahten. Ältere Äste sind sehr unflexibel, darum besser mit Spanndraht arbeiten

Handelsübliche Pflanzenschutzmittel können bei Befall von Schädlingen und Krankheiten angewendet werden.