Traubenbeere, Duranta, Indoor

Kalthausbonsai, Zimmerbonsai, Deutscher Name: Traubenbeere, Himmelsblüte, Laubbaum: laubabwerfend, blühend, trägt orangefarbene, Beeren. (als Bonsai eher selten)

Im Freien, warm, sonnig bis halbschattig. Im Sommer ist ein Schutz vor der heißen Mittagssonne angebracht.

Im zeitigen Frühjahr vor Spätfrösten schützen.

Im Sommer kann die Duranta auch, im Zimmer vor einem hellen, sonnigen Fenster stehen.

Allerdings härtet ein Standort im Freien die Duranta ab. Durch die Witterung, (Wind und Regen) wird der Baum widerstandsfähig gegen Schädlinge und Krankheiten.

Die Duranta ist nicht winterhart und muss in einen kühlen Raum stehen. Optimal sind Temperatuten um die fünf Grad.

Im Winter wirft der Baum einen Großteil der Blätter ab.

Das Substrat gleichmäßig feucht halten Der Wasserbedarf lässt sich an der Substrat-Oberfläche ablesen.

Gegossen wird immer erst dann, wenn die Substrat-Oberfläche abgetrocknet ist (aber keine Ballentrockenheit!). Für das „wie oft“ gibt es keine feste Regel. Es ist abhängig von der Baumverfassung, Jahreszeit, Standort und Witterung. Staunässe und Ballentrockenheit schadet den Baum. Besprühen wird gut vertragen. Der Baum steht dann im Schatten.

Als Gießwasser Regenwasser verwenden. 

Ab Frühjahr bis zum Herbst alle zwei Wochen düngen mit organischen – oder mineralischen Bonsai - Flüssigdünger oder alle circa sechs Wochen mit festen Bonsai - Dünger. (Düngeranleitung auf dem Etikett in jedem Fall beachten).

Der Nährstoffbedarf der Duranta ist hoch.

In der Blütezeit und in der Ruhezeit, Oktober bis März wird nicht gedüngt.

Alle zwei Jahre, im zeitigen Frühjahr, vor dem Neuaustrieb, mit Wurzelschnitt.

Den richtigen Zeitpunkt erkennt man, wenn das Gießwasser nur noch sehr langsam aufgenommen wird, wenn die Schale vollständig mit Wurzeln ausgefüllt ist und die Wurzeln den Baum in der Schale hochdrücken. 

Die Erde muss für den Baum die erforderliche Wassermenge aufnehmen können und eine gute Durchlüftung des Wurzelballens gewährleisten. Außerdem muss überflüssiges Wasser gut abfließen können.

Vorschlag:

Eine Mischung aus einem Teile Akadama, einem Teil Humus, einem Teil Gesteinsgranulat.

Alternativ: Bonsai – Fertig – Erdmischung. 

Im zeitigen Frühjahr, vor dem Neuaustrieb, werden die Äste zurückgeschnitten.

Schnittstellen ab 2 mm mit Wundpaste schließen um die Wunde vor Infektionen und Pilzbefall zu schützen.

Der Neuaustrieb kann bis circa Juni auf ein bis zwei Blattpaare zurückgeschnitten werden. Ab dann nicht mehr schneiden damit sich die Blüten entwickeln können. Nach der Blüte kann der Austrieb wieder zurückgeschnitten werden. 

Auf einen Blattschnitt im Frühjahr reagiert der Baum mit Feinverzweigung. Und Verringerung der Blattgröße.

Drahten ist ganzjährig möglich.

Eine regelmäßige Kontrolle ist notwendig damit der Draht nicht Schäden an der Rinde verursacht.

Handelsübliche Pflanzenschutzmittel können bei Befall von Schädlingen angewendet werden.

Wenn der Baum im Wohnbereich steht, die Luft trocken ist, dann besonders gute und regelmäßige Kontrolle. Die Gefahr von Schädlingsbefall wie die Weißen Fliege und Läuse ist unter den Bedingungen sehr groß.

Vorsicht: Blätter und Früchte sind giftig.