Scheinhasel, Corylopsis spicata und corylopsis pau

Freilandbonsai: Ährige Scheinhasel und armblütige Scheinhasel Laubbaum: blühend, verliert das Laub am Ende der Vegetationsperiode

Im Freien. Halbschattig.

Der Baum ist als Bonsai nicht winterhart. Bei Temperaturen unter null Grad sollte der Standort vorübergehend im Kaltgewächshaus oder in einer Garage sein. In der frostfreien Winterzeit sollte der Baum im Freien stehen damit nicht die Blüten zu früh austreiben. Immer aber dabei beachten, wenn die Temperaturen unter null Grad sinken, dann den Baum in einen frostfreien Raum stellen 

Das Substrat gleichmäßig feucht halten. Der Wasserbedarf lässt sich an der Substrat-Oberfläche ablesen. Gegossen wird immer erst dann, wenn die Substrat-Oberfläche abgetrocknet ist (aber keine Ballentrockenheit!). Für das „wie oft“ gibt es keine feste Regel. Es ist abhängig von der Baumverfassung, Jahreszeit, Standort und Witterung. Staunässe und Ballentrockenheit schadet den Baum. An Tagen mit großer Hitze den Baum besprühen. Der Baum steht dann im Schatten. Achtung:  Auch im Winter soll der Wurzelballen nicht komplett austrocknen. Als Gießwasser und zum Besprühen Regenwasser verwenden. Hartes Leitungswasser nicht verwenden, Die Scheinhasel reagiert sehr empfindlich auf Kalk. 

Nach der Blüte, wenn sich das Laub entwickelt hat bis August. Alle 2 Wochen düngen mit organischen Bonsai - Flüssigdünger oder alle ca. 6 Wochen mit festen Bonsai - Dünger. (Düngeranleitung auf dem Etikett in jedem Fall beachten). Beim Düngen mit Flüssigdünger immer beachten, der Boden sollte leicht feucht sein. Bei zu trockenem Boden läuft man in Gefahr, dass die feinen Wurzeln verbrennen. In der Ruhezeit Oktober bis März und während der Blütezeit wird nicht gedüngt.

Mit Wurzelschnitt alle zwei Jahre, im Frühjahr, nach der Blüte. Den richtigen Zeitpunkt erkennt man, wenn das Gießwasser nur noch sehr langsam aufgenommen wird, wenn die Schale vollständig mit Wurzeln ausgefüllt ist und die Wurzeln den Baum in der Schale hochdrücken. 

Die Erde muss für den Baum die erforderliche Wassermenge aufnehmen können und eine gute Durchlüftung des Wurzelballens gewährleisten. Außerdem muss überflüssiges Wasser gut abfließen können. Vorschlag: Eine Mischung aus einem Teil Akadama, einem Teil Humus, einem Teil Gesteinsgranulat. Alternativ: Bonsai – Fertig – Erdmischung. 

Nach der Blüte zurückschneiden. Schnittstellen ab 2 mm mit Wundpaste schließen um die Wunde vor Infektionen und Pilzbefall zu schützen. Den Neuaustrieb regelmäßig auf ein bis zwei Blattpaare zurückschneiden. Die unerwünschten Wurzeltriebe können immer schnell entfernt.

Zu dicht stehende Blätter regelmäßig entfernen, es fördert eine stärkere Verzweigung. Licht kann dann im inneren gelangen.

Man muss beachten, dass die Rinde sehr empfindlich ist, darum nach Möglichkeit nicht so viel drahten, sondern über den Schnitt gestalten. Zudem sind ältere Äste vom Holz her sehr brüchig

Handelsübliche Pflanzenschutzmittel können bei Befall von Schädlingen und bei Krankheiten angewendet werden.