Rispenhortensie, Hydrangea paniculata 'Little Lime

Freilandbonsai, Laubbaum: laubabwerfend, blühend. Die Blüten sind weiß, rosa.

Im Freien. sonnig bis halbschattig, aber Schutz vor der direkten Mittagssonne. 

Die Rispen-Hortensie ist winterhart. Wie bei den meisten Freilandbonsais ist auch hier, bei Überwinterung im Freien, Sonnen-, Wind- und Wurzelschutz angebracht. Dafür den Ballen entweder ohne Schale in die Erde senken oder den Baum mit Schale in eine Kiste setzen, die mit Torf gefüllt wird. Zusätzlich abdecken mit Laub und Zweige. Sobald die Temperaturen konstant über den Gefrierpunkt bleiben wird der Winterschutz entfernt, damit sich darunter kein Schimmel bildet.

Bei länger anhaltender stärkerer Frostperiode sollte der Bonsai vorübergehend in einen frostfreien Raum wie Garage oder Kalthaus damit der Baum mit Wasser versorgt werden kann.

Achtung: Schale ist bei starken Frösten gefährdet.

Das Substrat gleichmäßig feucht halten. Der Wasserbedarf lässt sich an der Substrat-Oberfläche ablesen. Gegossen wird immer erst dann, wenn die Substrat-Oberfläche abgetrocknet ist (aber keine Ballentrockenheit!). Für das „wie oft“ gibt es keine feste Regel. Es ist abhängig von der Baumverfassung, Jahreszeit, Standort und Witterung. Staunässe und Ballentrockenheit schadet den Baum.

Achtung:  Auch im Winter soll der Wurzelballen nicht komplett austrocknen

Als Gießwasser Regenwasser verwenden. 

Ab Frühjahr bis Ende August. Alle zwei Wochen düngen mit organischen Bonsai - Flüssigdünger oder alle circa sechs Wochen mit festen Bonsai - Dünger. (Düngeranleitung auf dem Etikett in jedem Fall beachten). Beim Düngen mit Flüssigdünger immer beachten, der Boden sollte leicht feucht sein. Bei zu trockenem Boden läuft man in Gefahr, dass die feinen Wurzeln verbrennen.

In der Ruhezeit wird nicht gedüngt. 

Mit mäßigen Wurzelschnitt alle zwei bis drei Jahre, nach der Blüte. Den richtigen Zeitpunkt erkennt man, wenn das Gießwasser nur noch sehr langsam aufgenommen wird, wenn die Schale vollständig mit Wurzeln ausgefüllt ist und die Wurzeln den Baum in der Schale hochdrücken.

Die Erde muss für den Baum die erforderliche Wassermenge aufnehmen können und eine gute Durchlüftung des Wurzelballens gewährleisten. Außerdem muss überflüssiges Wasser gut abfließen können.

Vorschlag: Eine Mischung aus zwei Teilen Kanuma, einem Teil Humus, einem Teil Gesteinsgranulat. 

Im zeitigen Frühjahr können die Vorjahrestriebe kräftig zurückgeschnitten werden, soweit es für die Gestaltung erforderlich ist. Schnittstellen ab 2 mm mit Wundpaste schließen um die Wunde vor Infektionen und Pilzbefall zu schützen. Die Rispenhortensie bildet die Knospen erst kurz vor der Blüte. Beim Rückschnitt braucht man also keine Angst haben das Blütenknospen weggeschnitten werden.

Ein Tipp: Die Blüten zum Winter hin nicht entfernen, sie dienen der Pflanze als guter Winterschutz.  

Die Gestaltung erfolgt über den Schnitt.

Handelsübliche Pflanzenschutzmittel können bei Befall von Schädlingen und Krankheiten angewendet werden.