Feigenbaum, Ficus, Indoor

Zimmerbonsai, Warmhausbonsai/ Laubbaum, immergrün/ Banyan-Baum, Ficus micocarpo, Ficus retusa

im Sommer gerne im Freien, geschützt vor der heißen Mittagssonne, (Verbrennungsgefahr).

Durch das Klima, Wind und Regen wird der Ficus widerstandsfähig gegen Schädlinge und Krankheiten.

Bei Temperaturen unter 15 Grad steht der Baum besser im Zimmer vor einem hellen Fenster. Hier ebenfalls schützen vor der heißen Mittagssonne.

Zugluft vermeiden, der Ficus reagiert mit Blattabwurf, ebenfalls bei Standortwechsel.  Doch nach kurzer Eingewöhnungszeit treibt der Ficus neu aus.

im Haus bei Temperaturen von +18 Grad bis +22 Grad. Nicht direkt über einen Heizkörper stellen!

Je wärmer der Raum ist desto heller muss der Standort sein. Im Winter kann künstliches Licht eine Hilfe sein.

Beachten Sie ebenfalls, dass im Winter die Luft durch das Heizen trocken ist. Gewohnt ist der Ficus ein luftfeuchtes Klima. Damit es dem Ficus in unseren Wohnraum gut geht stellen wir den Baum auf einem mit Lavagranulat gefüllten Untersetzer. Das Lavagranulat speichert das überflüssige Gießwasser und gibt es langsam an die Luft ab. Für den Baum entsteht ein erträgliches Klima.

Falls in der dunklen Jahreszeit kein heller Standort zur Verfügung steht ist eine Winterruhe angebracht, entgegen der natürlichen Bedingungen. Ein Standort vor dem Fenster in einen kühlen Raum mit Temperaturen um die 15° C ist dann ideal. Das schont den Baum. Der Ficus ist so nicht den Stress ausgesetzt permanent zum Licht zu wachsen.

das Substrat gleichmäßig feucht halten.

An der Substratoberfläche erkennen Sie den richtigen Zeitpunkt. Gießen Sie wenn die Erdoberfläche trocken ist (nicht der Wurzelballen!). Eine feste Gieß-Regel für das „wie oft“ gibt es nicht. Es ist abhängig von dem Baum, von dem Zustand des Substrats und von Jahreszeit, Standort und Klima.


Bitte beachten: Staunässe und einen trockenen Wurzelballen schadet den Baum.

An Tagen mit großer Hitze den Baum, im Schatten mit Wasser besprühen. Beachten Sie bitte: Auch im Winter, wenn der Baum eine Winterruhe macht, soll der Wurzelballen nicht komplett austrocknen.

Als Gießwasser und zum Besprühen Regenwasser verwenden.

ab Frühjahr bis zum Herbst.

Alle zwei Wochen düngen mit organischen Bonsai-Flüssigdünger oder alle circa sechs Wochen mit festen Bonsai-Dünger. (Dosierungsangaben auf dem Etikett beachten).

Beim Düngen mit Flüssigdünger beachten, dass der Boden leicht feucht ist. Bei zu trockenem Boden besteht die Gefahr, dass die feinen Wurzeln verbrennen. Bitte während einer Winterruhezeit nicht düngen.

Wenn der Baum im Winter seinen Standort im warmen Zimmer hat, mäßig düngen, alle vier bis fünf Wochen.

alle zwei bis drei Jahre im zeitigen Frühjahr. Mit Wurzelschnitt.

Sie erkennen den richtigen Zeitpunkt, wenn das Substrat das Gießwasser nicht mehr aufnimmt. Die Wurzeln füllen die Schale aus und drücken den Baum hoch.

Die Erde muss für den Baum die erforderliche Wassermenge aufnehmen und Luft an den Wurzeln lassen. Außerdem muss überflüssiges Wasser gut abfließen.

Vorschlag:

Ein Gemisch aus einem Teil Akadama, drei Teilen Humus, einem Teil Gesteinsgranulat.

Alternativ: Bonsai–Fertig–Erdmischung.

ganzjährig. Den jungen Austrieb auf sechs bis acht Blätter wachsen lassen. Damit der Baum die Form hält schneiden Sie den Austrieb auf zwei bis drei Blätter zurück. Alle zwei bis drei Jahre kann, zum Formerhalt, ein stärkerer Rückschnitt durchgeführt werden.

Der Rückschnitt erfolgt ab Dezember bis März.

Schnittstellen ab zwei Millimeter mit Wundpaste schließen. Das schützt vor Infektionen und Pilzbefall. 

zur Formgebung, um eine bessere Verzweigung anzutreiben. Dafür alle zwei bis drei Jahre, im Frühsommer, einen vollständigen Blattschnitt durchführen.

Die Blattflächen abschneiden, die Blattstiele bleiben stehen.

Nach vier bis fünf Wochen bilden sich neue Blätter. 

Juli bis August. Vorsicht beim Drahten ist angebracht. Die Rinde ist empfindlich und kann leicht Schaden nehmen. Regelmäßige Kontrolle ist erforderlich damit der Draht nicht einwächst.

Den Draht rechtzeitig entfernen.  

Handelsübliche Pflanzenschutzmittel bei Befall von Schädlingen und bei Krankheiten anwenden.