Eschenahorn, Acer negundo, Outdoor

Freilandbonsai, Laubbaum: Das Laub ist im Austrieb rosa-weiß. Der Ahorn verliert das Laub am Ende der Vegetationsperiode.

Im Freien. Sonnig bis halbschattig und luftig.  Bei großer Hitze vor der direkten Sonne schützen. 

Die Wurzeln des Eschenahorns sind sehr frostempfindlich und sollten bei Überwinterung im Freien geschützt werden. Dafür den Ballen entweder ohne Schale in die Erde senken oder den Baum mit Schale in eine Kiste setzen, die mit Torf gefüllt wird. Zusätzlich abdecken mit Laub und Zweige. Sobald die Temperaturen konstant über den Gefrierpunkt bleiben wird der Winterschutz entfernt, damit sich darunter kein Schimmel bildet. Achtung: Schale ist bei starken Frösten gefährdet.

Das Substrat gleichmäßig feucht halten.

Der Wasserbedarf lässt sich an der Substrat-Oberfläche ablesen. Gegossen wird immer erst dann, wenn die Substrat-Oberfläche abgetrocknet ist (aber keine Ballentrockenheit!). Für das „wie oft“ gibt es keine feste Regel. Es ist abhängig von der Baumverfassung, Jahreszeit, Standort und Witterung. Im Sommer ist der Wasserbedarf sehr hoch. Staunässe und Ballentrockenheit schadet den Baum. An Tagen mit großer Hitze den Ahorn besprühen. Der Standort ist dann im Schatten. Achtung:  Auch im Winter soll der Wurzelballen nicht komplett austrocknen. Frostfreie Tage zum Gießen nutzen. Zum Gießen Regenwasser verwenden. 

Ab Frühjahr, nach entfalten der ersten Blätter bis Ende September alle zwei Wochen düngen mit mineralischen – oder organischen Bonsai - Flüssigdünger oder alle circa sechs Wochen mit festen Bonsai - Dünger. (Düngeranleitung auf dem Etikett in jedem Fall beachten). Beim Düngen mit Flüssigdünger immer beachten, der Boden sollte leicht feucht sein. Bei zu trockenem Boden läuft man in Gefahr, dass die feinen Wurzeln verbrennen. In der Ruhezeit Oktober bis März wird nicht gedüngt. 

Mit Wurzelschnitt alle zwei bis drei Jahre, im zeitigen Frühjahr, vor dem Neuaustrieb. Dann beachten, dass der Baum bei Spätfrösten frostfrei steht.  Den richtigen Zeitpunkt erkennt man, wenn das Gießwasser nur noch sehr langsam aufgenommen wird, wenn die Schale vollständig mit Wurzeln ausgefüllt ist und die Wurzeln den Baum in der Schale hochdrücken. 

Die Erde muss für den Baum die erforderliche Wassermenge aufnehmen können und eine gute Durchlüftung des Wurzelballens gewährleisten. Außerdem muss überflüssiges Wasser gut abfließen können.

Vorschlag: Eine Mischung aus einem Teil Akadama, einem Teil Humus, einem Teil Gesteinsgranulat.

Alternativ: Bonsai – Fertig – Erdmischung. 

Kräftigere Äste im zeitigen Frühjahr schneiden. Weil der Ahorn zum „bluten“ neigt. Schnittstellen sofort ab 2 mm mit Wundpaste schließen um die Wunde vor Infektionen und Pilzbefall zu schützen. Neuaustrieb wird ab Frühjahr bis Ende August immer wieder pinziert/ gezupft, damit die Form erhalten bleibt.

Zu große Blätter können ganzjährig zurückgeschnitten werden. 

Vorsicht: das Dickenwachstum ist in der Wachstumsperiode sehr kräftig und die Rinde ist sehr empfindlich. Der richtige Zeitpunkt zum Entdrahten darf nicht verpasst werden. Junge, ein bis zweijährige, Triebe kann man Drahten. Ältere, unflexible Äste sollten mit Spanndraht in Form gebracht werden.

Handelsübliche Pflanzenschutzmittel können bei Befall von Schädlingen und bei Krankheiten angewendet werden.