Eiche, Quercus, Outdoor

Bekannte Arten: Traubeneiche: Quercus petraea, und Stieleiche Quercus robur Laubbaum: laubaberfend,

Im Freien. Sonnig und luftig. Allerdings vor der direkten heißen Mittagssonne im Sommer schützen. 

Die Eiche ist winterhart darum sollte die Überwinterung im Freien erfolgen.

Auf Sonnen-, Wind- und Wurzelschutz sollte aber nicht verzichtet werden. Dafür den Ballen entweder ohne Schale in die Erde senken oder den Baum mit Schale in eine Kiste setzen, die mit Torf gefüllt wird. Zusätzlich abdecken mit Laub und Zweige. Sobald die Temperaturen konstant über den Gefrierpunkt bleiben wird der Winterschutz entfernt, damit sich darunter kein Schimmel bildet.

Achtung: Schale ist bei starken Frösten gefährdet.

Das Substrat gleichmäßig feucht halten.

Der Wasserbedarf lässt sich an der Substrat-Oberfläche ablesen. Gegossen wird immer erst dann, wenn die Substrat-Oberfläche abgetrocknet ist (aber keine Ballentrockenheit!). Für das „wie oft“ gibt es keine feste Regel. Es ist abhängig von der Baumverfassung, Jahreszeit, Standort und Witterung. Staunässe und Ballentrockenheit schadet den Baum.

Achtung:  Auch im Winter soll der Wurzelballen nicht komplett austrocknen, mäßig gießen.

Als Gießwasser Regenwasser verwenden. Hartes Leitungswasser wird aber auch mal vertragen.

Achtung: Die Eiche reagiert sehr empfindlich auf stauende Nässe. Den Hinweis besonders beachten in der Winterpause aber auch noch in der Zeit des Austriebs im Frühjahr. Nur mäßig gießen!

Ab Frühjahr, nachdem sich die Blätter vollentfaltet haben. Alle zwei Wochen düngen mit organischen oder mineralischer Bonsai - Flüssigdünger oder alle ca. sechs Wochen mit festen Bonsai - Dünger. (Düngeranleitung auf dem Etikett in jedem Fall beachten). Beim Düngen mit Flüssigdünger immer beachten, der Boden sollte leicht feucht sein. Bei zu trockenem Boden läuft man in Gefahr, dass die feinen Wurzeln verbrennen.

In der Ruhezeit wird nicht gedüngt.

Die Grundgestaltung wird im zeitigen Frühjahr vorgenommen. Schnittstellen ab 2 mm mit Wundpaste schließen um die Wunde vor Infektionen und Pilzbefall zu schützen. Falls bei nicht eingekürzten Trieben kein Längenwachstum gewünscht ist, dann sollte man hier die Gipfelknospe entfernen. 

Ein Blattschnitt kann bis Ende Juli erfolgen. 

Ab Frühjahr bis August kann die Eiche gedrahtet werden.

Handelsübliche Pflanzenschutzmittel können bei Befall von Schädlingen und Krankheiten angewendet werden.