Drillingsblume, Bougainvillea, Indoor

Kalthausbonsai, Laubbaum, blühend. Das Laub wird im Winter ganz oder teilweise abgeworfen. Die Bougainvillea ist eine Kletterpflanze.

Im Winter sollte der Standort in einem Raum sein, mit Temperaturen von sechs bis zwölf Grad sein.  Das Laub wird im Winter teilweise bis ganz abgeworfen, je nach Standort. Wichtig ist, dass man dem Baum die Winterruhe gönnt. Die Bougainvillea dankt es im nächsten Jahr mit einer reichen Blüte. 

Die Erde darf niemals ganz austrocknen.  Im Sommer und in der Blütezeit sollte die Erde immer gut feucht gehalten werden. Der Wasserbedarf lässt sich an der Substrat-Oberfläche ablesen. Gegossen wird immer erst dann, wenn die Substrat-Oberfläche abgetrocknet ist (aber keine Ballentrockenheit!). Für das „wie oft“ gibt es keine feste Regel. Es ist abhängig von der Baumverfassung, Jahreszeit, Standort und Witterung. Staunässe und Ballentrockenheit schadet den Baum. Im Winter darf nur sehr mäßig gegossen werden.  

Ab Frühjahr, mit den ersten Blüten bis Ende August, sollte der Baum wöchentlich gedüngt werden. Alle zwei Wochen düngen mit organischen Bonsai - Flüssigdünger oder alle circa sechs Wochen mit festen Bonsai-Dünger. (Düngeranleitung auf dem Etikett in jedem Fall beachten).

In der Ruhezeit Oktober bis März wird nicht gedüngt. 

Alle zwei Jahre, vor dem Neuaustrieb oder im Oktober, mit Wurzelschnitt. Den richtigen Zeitpunkt erkennt man, wenn das Gießwasser nur noch sehr langsam aufgenommen wird, wenn die Schale vollständig mit Wurzeln ausgefüllt ist und die Wurzeln den Baum in der Schale hochdrücken.

Die Erde muss für den Baum die erforderliche Wassermenge aufnehmen können und eine gute Durchlüftung des Wurzelballens gewährleisten. Außerdem muss überflüssiges Wasser gut abfließen können.

Vorschlag: Eine Mischung aus zwei Teilen Akadama, zwei Teilen Humus und einem Teil Sand.

Alternativ: Bonsai – Fertig – Erdmischung.

Die Bougainvillea blüht an den Neuaustrieb (Diesjahrestrieb). Am besten ist es darum im zeitigen Frühjahr den Rückschnitt vorzunehmen. (Anfang Februar bis März). Dafür alle Seitentriebe zurückschneiden, bis zum Ansatz hin. So kann der Baum viele neue Blütentriebe ausbilden. Im Sommer lange Triebe einkürzen, dann bilden sich wieder neue Kurztriebe, ebenfalls mit neuen Blüten. 

Nur leicht verholzte Triebe lassen sich drahten. Bei den verholzten Trieben ist das fast gar nicht mehr möglich. 

Handelsübliche Pflanzenschutzmittel können bei Befall von Schädlingen und bei Krankheiten angewendet werden.