Buchsbaum, Buxus harlandii, Indoor

Kathausbonsai, Laubbaum, blühend, trägt kleine Früchte. Als Bonsai ist der Buxus harlandii sehr interessant wegen der korkartigen Rinde. Diese lässt den Baum alt aussehen.

Im Freien. Sonnig und luftig. Durch die Witterung, (Wind und Regen) wird der Baum widerstandsfähig gegen Schädlinge und Krankheiten.

Der Baum ist nicht winterhart und muss in einen kühlen Raum z.B. ein Gewächshaus, bei Temperaturen von fünf bis fünfzehn Grad.  

Das Substrat gleichmäßig feucht halten. Der Wasserbedarf lässt sich an der Substrat-Oberfläche ablesen. Gegossen wird immer erst dann, wenn die Substrat-Oberfläche abgetrocknet ist (aber keine Ballentrockenheit!). Für das „wie oft“ gibt es keine feste Regel. Es ist abhängig von der Baumverfassung, Jahreszeit, Standort und Witterung. Staunässe und Ballentrockenheit schadet den Baum. Im Sommer ist der Wasserbedarf höher. In dieser Zeit kann man ausnahmsweise tauchen (circa zwei bis drei Minuten). An Tagen mit großer Hitze den Baum besprühen. Der Baum steht dann im Schatten. Achtung:  Auch im Winter soll der Wurzelballen nicht komplett austrocknen. Als Gießwasser, zum Tauchen und zum Besprühen Regenwasser verwenden.  

Ab Frühjahr bis zum Herbst, alle zwei Wochen düngen mit organischen Bonsai - Flüssigdünger oder alle circa sechs Wochen mit festen Bonsai - Dünger. (Düngeranleitung auf dem Etikett in jedem Fall beachten). Beim Düngen mit Flüssigdünger immer beachten, der Boden sollte leicht feucht sein. Bei zu trockenem Boden läuft man in Gefahr, dass die feinen Wurzeln verbrennen. In der Ruhezeit Oktober bis März wird nur alle acht Wochen gedüngt.

Im zeitigen Frühjahr, alle zwei bis drei Jahre, mit Wurzelschnitt. Den richtigen Zeitpunkt erkennt man, wenn das Gießwasser nur noch sehr langsam aufgenommen wird, wenn die Schale vollständig mit Wurzeln ausgefüllt ist und die Wurzeln den Baum in der Schale hochdrücken. 

Die Erde muss für den Baum die erforderliche Wassermenge aufnehmen können und eine gute Durchlüftung des Wurzelballens gewährleisten. Außerdem muss überflüssiges Wasser gut abfließen können.

Vorschlag: Eine Mischung aus einem Teil Akadama, einem Teil Humus, einem Teil Gesteinsgranulat.

Alternativ: Bonsai – Fertig – Erdmischung. 

Ab Mai bis September, alle circa sechs Wochen Äste und Zweige zurückschneiden. Schnittstellen ab 2 mm mit Wundpaste schließen um die Wunde vor Infektionen und Pilzbefall zu schützen. 

Die Rinde ist sehr empfindlich, darum ist es besser die Äste mit Spanndraht in Form zu bringen. 

Handelsübliche Pflanzenschutzmittel können bei Befall von Schädlingen und bei Krankheiten angewendet werden.