Blauregen, Wisteria, Glyzine, Kalthaus

Freilandbonsai, Laubbaum: blühend, laubabwerfend

Im Freien. Sonnig. Im Schatten wird der Baum blühfaul. 

Der Baum ist als Bonsai nicht winterhart und muss bei Temperaturen unter null Grad vorübergehend in einen frostfreien Raum wie Garage oder Kalthaus. Die fleischigen Wurzeln sind sehr frostempfindlich.  

Das Substrat gleichmäßig feucht halten. Der Wasserbedarf lässt sich an der Substrat-Oberfläche ablesen. Gegossen wird immer erst dann, wenn die Substrat-Oberfläche abgetrocknet ist (aber keine Ballentrockenheit!). Für das „wie oft“ gibt es keine feste Regel. Es ist abhängig von der Baumverfassung, Jahreszeit, Standort und Witterung. Staunässe und Ballentrockenheit schadet den Baum. Als Gießwasser Regenwasser verwenden. 

Ab Frühjahr, nach entfalten der ersten Blätter bis zum Herbst. Alle zwei Wochen düngen mit organischen Bonsai - Flüssigdünger oder alle circa sechs Wochen mit festen Bonsai - Dünger. (Düngeranleitung auf dem Etikett in jedem Fall beachten). Beim Düngen mit Flüssigdünger immer beachten, der Boden sollte leicht feucht sein. Bei zu trockenem Boden läuft man in Gefahr, dass die feinen Wurzeln verbrennen. In der Ruhezeit Oktober bis März und während der Blütezeit wird nicht gedüngt.

Alle zwei bis vier Jahre, vor dem Neuaustrieb. Wurzelschnitt muss, wegen der fleischigen Wurzeln, mit größter Vorsicht erfolgen. Dann beachten, dass der Baum bei Spätfrösten frostfrei steht. Den richtigen Zeitpunkt erkennt man, wenn das Gießwasser nur noch sehr langsam aufgenommen wird, wenn die Schale vollständig mit Wurzeln ausgefüllt ist und die Wurzeln den Baum in der Schale hochdrücken. 

Die Erde muss für den Baum die erforderliche Wassermenge aufnehmen können und eine gute Durchlüftung des Wurzelballens gewährleisten. Außerdem muss überflüssiges Wasser gut abfließen können. Vorschlag: Eine Mischung aus einem Teil Akadama, einem Teil Humus, einem Teil Gesteinsgranulat. Alternativ: Bonsai – Fertig – Erdmischung. 

Im Frühjahr, nach der Blüte alle überflüssigen Triebe bis auf wenige Augen zurückschneiden. Gewünschte Triebe werden nur eingekürzt. Die unteren, stehen gebliebenen Knospen bilden die Blütenstände für das nächste Jahr. Darüber bildet sich wieder Neuaustrieb, dieser wird im August stark zurück geschnitten oder pinziert. Schnittstellen ab 2 mm mit Wundpaste schließen um die Wunde vor Infektionen und Pilzbefall zu schützen.

Nicht erforderlich.

Gedrahtet werden kann den ganzen Sommer über.  

Handelsübliche Pflanzenschutzmittel können bei Befall von Schädlingen und bei Krankheiten angewendet werden.